Frauenkreis Frühlingserwachen 16.03.2018




​Hallo meine Lieben!


2018 ist anders - so könnte der erste Satz lauten - es darf einmal mehr - nachjustiert, beobachtet, erkannt und neu umgesetzt werden.


Aus dem sonst so "gewohnten" Frauenkreis, wurde ein Besuch im Frauen-Kraft-Feld.

Eingeleitet durch ein bestimmtes Lied, ein bestimmter Abschnitt des Liedes - versetzte mich in Begleitung des wunderbar duftenden Räucherwerks  in Schwingung.

Zu Anfangs begann ich fast zu schweben, verlor sämtliche Bodenhaftung, machte mir kurz Gedanken - lies dann aber doch los und folgte dem Ruf - es war der Ruf, dem meine Seele folgen wollte.


Eine für mich so wahrgenommene Parallelexistenz, eine Ebene, ein Feld, wo sämtliches Wissen unserer weiblichen Vorfahren - unserer Ahninnen gespeichert ist.


Es ging zurück durch sämtliche Inkarnationen von Maria und Maria Magdalena, im Schnelldurchlauf kurze Szenen von Priesterinnen, Hexen und Magierinnen, kurze Bilder aus ihren Erlebnissen, Leben in denen Frauen es geschafft haben, ihr Potential zu leben, zu nutzen, um Mensch, Tier und den Planeten mit ihrer Magie und ihrem Wissen zu unterstützen. Es ging alles ganz schnell - und auf einmal - wie durch einen Tunnel - kamen wir an ein großes Tor. Es war riesig und hatte viele kunstvoll gestaltete gußeisene Element dran, man konnte durch das Tor einen wunderbare, große Parkanlage sehen. Kaum angekommen, öffnete sich das Tor und wir traten ein.


Diese Parkanlage war sehr weitläufig, sodass man den Anfang und das Ende nicht erblicken konnte. Mächtige Bäume, viele Gärten - und Frauen.


Einige von ihnen waren unter Bäumen versammelt - eine ältere Frau - eine Weise - saß umringt von jüngeren Frauen unter einer Kiefer, die ihre Äste weit auseinanderstreckte und wie ein großer Schoßraum, viel Platz zum Verweilen auf ihren Wurzeln anbietete.

Andere Frauen schienen sich mit den Tieren zu unterhalten, pflegten die Pflanzen oder liefen barfuß durch die Blumenwiesen. Allesamt trugen sie offenes Haar, wunderhübsche Kleider und waren beschmückt mit Natursteinen. Jeweils ein "Hauptstein" mit Schmucksteinen in einer anderen Farbe.


Einige Frauen kamen auf uns zu  - begrüßten und umarmten uns. Es war warm und ein laues Lüftchen wehte mir ins Gesicht. Es roch nach Blumen, Waldboden und vielem mehr.


Ich wollte näher an die weise Frau unter der Kiefer, um zu hören, was sie erzählte. Leider musste ich feststellen, dass ich zwar ihrer Mundbewegungen sah, aber nicht hören konnte was sie sprach. Eine Begleiterin legte mir ihre Hand auf die Schulter und meinte, es ist zu meinem höchsten Wohle - dass hatte ich doch so gesprochen....    mir kullerten die Tränen - ich war im Paradies und konnte es doch nicht voll und ganz einsehen - ich hatte das Gefühl, noch immer nicht ganz wahrgenommen - gesehen zu werden oder selbst nicht genau wahrnehmen zu können und doch brennt es in mir und will die Frauen erreichen. Ich habe soviel zu geben ...   Ich soll fließen lassen, höre ich rechts von mir, es kommt alles zu seiner Zeit. Einige Frauen bildeten einen Kreis um uns und hielten jeweils ein Licht in den Händen und begannen zu summen - diese Melodie erfüllte uns mit Urvertrauen, Geduld und Liebe - mit all dem, was wir für unserem Weg brauchen -  ich war einfach nur gerührt und dankbar.


Anschließend machten wir uns wieder auf den Rückweg zu diesem Eisentor.

Außen stand eine Art Namen geschrieben - auch hier - schaute ich direkt darauf - konnte es aber nicht lesen - so als ob ich meine Brille vergessen hätte - und wieder flossen die Tränen.  Gut dachte ich mir, dann ist das eben der Zaubergarten der Frauen.

Langsam wurden wir hindurch geführt, gingen durch das Tor und durch den Vorhang zurück in unserer Welt, zur 1.000-jährigen Eiche. Dort wieder angekommen, zitterten mir die Knie und ein paar Schluck warmer Tee, war jetzt genau das Richtige.


In der Zwischenzeit war es schon fast ganz dunkel geworden. Zum Abschluss zogen wir noch Karten aus dem Krafttierdeck und dem Orakel der Göttinnen. Ich liebe die Botschaft der Karten - auch dieses Mal waren sie wunderbar ergänzend.


Heute hallen diese Bilder immer noch nach und machen mich still und nachdenklich.


​Herzensgrüße

​Marion Siener

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