Frauenretreat Kreta – Auf den Spuren der Göttin 🌿✨
- Marion Siener

- 29. Sept.
- 4 Min. Lesezeit
29.09.2025

Es gibt Reisen, die nicht einfach Urlaube sind, sondern Spuren in der Seele hinterlassen.

Unser Frauenretreat Kreta war genau so eine Erfahrung. Gemeinsam mit Olympia Gouila bin ich mit einer Gruppe wunderbarer Frauen aufgebrochen – hinein in die Geschichte der Minoer, hinein in uralte Kraftplätze und zugleich hinein in uns selbst.
Wir begingen die Energien rund um die Herbst-Tag-und-Nachtgleiche und feierten sie mit einem Ritual, das uns alle tief berührt hat. In der Anrufung der Göttin, im gemeinsamen Sein und im Feiern miteinander konnten wir persönliche Themen wenden, Altes loslassen und Neues willkommen heißen. Es war ein Moment von Klarheit und Heilung – getragen von der Kraft des Kreises und der Verbundenheit unter Frauen.
Olympia führte uns zu einem Bergheiligtum. Der Platz fühlte sich zunächst schwer an, belastet. Doch dort durften wir die Ursprungskraft wiederherstellen – nicht nur für den Ort, sondern auch für uns selbst. Es war eine Rückkehr zur eigenen Weiblichkeit, roh, ehrlich, kraftvoll.

Die Höhle, die wir besuchten, war wie der Schoßraum der Erde. Mehrere Kammern, ein natürlicher Steinaltar in der Mitte, Stille und Schwingung, die uns alle erfasste. Dort drinnen verschwammen Minuten und Stunden – und viele von uns trugen die Resonanz noch lange im Körper.
Wir standen im Palast von Knossos, wo die Farben der Göttin – Schwarz, Gelb, Blau, Weiß und Gold – noch heute leuchten. Inmitten dieser rekonstruierten Wandmalereien war zu spüren, dass Weiblichkeit einst sichtbar und heilig war. Unter einem Feigenbaum haben wir uns mit dieser Energie verbunden, und es war, als ob die Zeit einen Moment stillstand.

Die Lektion des Olivenbaums
Nicht alles konnten wir sehen. Der uralte Olivenbaum blieb uns verwehrt – die Straße war für unsere Autos unpassierbar. Drei Frauen wagten den riskanten Weg trotzdem. Manche waren enttäuscht, Tränen flossen, weil er nicht allen sichtbar wurde. Und doch lehrte uns dieser Moment etwas Wesentliches: Manche Orte brauchen wir nicht mit den Augen zu sehen, um sie zu spüren. Präsenz reicht. Die Erde spricht, auch wenn wir meinen, sie nicht vollständig zu erreichen. Der Olivenbaum hat uns genau das gezeigt – dass Verbindung nicht immer sichtbar sein muss, um echt zu sein.
Und dann Kato Zakros – rau, still, fast außerirdisch. Ein Tal, das zugleich vom Tod erzählt und von Wiedergeburt. Ein Ort, der wie ein Tor in eine andere Bewusstseinsebene wirkte und uns mit einer tiefen, friedvollen Dimension berührte. Dort haben wir auch orakelt – Fragen gestellt, Antworten empfangen, Zeichen gelesen. Es war, als ob die Göttin selbst uns zuflüsterte, was wir auf unserem Weg hören mussten.
Zum Abschluss führte der Weg noch zur Ausgrabung des Palastes von Zakros.
Eine beeindruckende Stätte, die viel über die minoische Kultur erzählt. Dieser Palast wurde nicht nur besichtigt – einige Frauen berichteten auch von sehr bewegenden Energien, von einem Gefühl der Umarmung und des Gehaltenseins.

Ich selbst war bei dieser Besichtigung nicht dabei – ich spürte, dass mein Körper eine Pause brauchte. Stattdessen schenkte ich mir Zeit zum Durchatmen und wurde von einer Katze in unserer Unterkunft mit einer ausgiebigen Bauchmassage bedacht. Auch das war Teil dieser Reise: der Moment, sich zurückzulehnen, einfach zu empfangen und im Kleinen die Fülle zu spüren.

Magie im Miteinander
So sehr uns diese Plätze bewegt haben, die eigentliche Magie lag im Miteinander. Frauen, die einander vorher fremd waren, saßen im Kreis, teilten, lachten, weinten. Jede hat auf ihrem Platz etwas mitgenommen: Mut, Klarheit, Vertrauen, Heilung. Besonders die Rückmeldungen am Ende haben gezeigt, wie tief dieses Frauenretreat Kreta ging. Es war nicht nur ein Sammeln von Eindrücken – es war Substanz. Tiefgreifend. Weiblich. Nährend. Verändernd.
Die Reise endet nicht – was vom Frauenretreat Kreta bleibt
Unsere Rückreise führte uns schließlich in einer langen Nachtfahrt über die Serpentinen zurück nach Heraklion. Der Abflug nach Wien war äußerlich ein Ende – doch in Wahrheit nur ein Übergang. Denn die innere Reise geht weiter.
Ich bin voller Dankbarkeit. Für Olympia Gouila, für ihr Vertrauen, ihr Wissen, ihre Führung. Für jede einzelne Frau, die mit uns gereist ist. Für all die Momente, die uns geprägt haben.
Und übrigens: Wenn du spürst, dass auch in dir dieser Ruf lebendig ist, dann gibt es bald eine Gelegenheit, uns zu begegnen. Ende Oktober leiten Olympia Gouila und ich in Wien ein gemeinsames Seminar: „Ankommen · Sein · Werden – die Zeit der Schicksalsgöttinnen.“
Das Frauenretreat Kreta hat uns gezeigt: Die Göttin lebt – in der Erde, in den Geschichten, in jeder Frau. Und wer sich aufmacht, sie zu suchen, findet immer auch sich selbst.
Herzensgruß
Marion

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