Lichterfest - Impolc - Neubeginn



"Aus dem Dunkel zartes Licht kommt zutage neue Sicht.

Visionen leuchten klar hervor,

durchschreiten das lichte Mondsicheltor."

Arunga Heiden


Imbolc ist im Rad der Sonnen-und Mondfeste des Jahreskreises das erste Mondfest nach der dunklen Jahreszeit. Die Mondfeste richten sich nach dem Mond und variieren etwas im Datum, während die Sonnenfeste ein festes Datum haben. Wobei ich persönlich eher dazu tendiere mein "Eigenes" daraus zu machen. Ich finde, man hat viel mehr davon, wenn man diese spezielle Zeitqualität mit den eigenen Fühlern durchlebt.


Imbolc heißt übersetzt "im Bauch". Damit ist das Leben selbst gemeint, dass sich in Mutter Erde wieder zu regen beginnt und somit den ersten Frühlingsbeginn anzeigt.


In unseren Breitengraden ist Imbolc als Maria Lichtmess bekannt. Da fällt das Fest auf den 2. Februar. Welche Mondphase für das Fest ausschlaggebend war, ist nicht genau überliefert. Die Angaben reichen von Vollmond über Neumond bis zum Halbmond. Angesichts der Bedeutung von Imbolc als Fest des zunehmenden Lichtes, dass man die Zeit des zunehmenden Halbmonds gefeiert hat, also nach dem Neumond.


Diese Zeitqualität steht dafür, dass das Licht wieder neu geboren wird - in uns genauso wie in der Natur. Es ist bereits wieder eine gute Stunde heller geworden und wir haben uns schon einen großen Schritt aus der dunklen Jahreszeit hinausbewegt. Das Lichterfest soll uns an die Kraft des Lichtes erinnern, das alles durchdringt und wieder neu erwachen lässt.





Wobei diese Dunkelzeit nicht als grausig oder gar böse zu sehen ist. Es ist vielmehr ein natürlicher Kreislauf - ähnlich den uns bekannten vier Jahreszeiten. Diese Dunkelzeit ist gut eingebunden im Jahreskreis.


Vergleichbar mit einem Kind im Mutterleib, wo es erst mal dunkel ist aber auch gut geschützt. Dort kann das Kind gedeihen, bis es irgendwann gereift ist und aus dem geschützten Mutterleib, hinaus ins Licht / in die Welt kann.


Genauso ist es auch mit Samen, die noch in der Erde tief schlummern. Die Samen dürfen dort erst mal im Schutze der dunklen Erde erwachen, keimen und heranreifen. Solange, bis die Triebkraft - die auch der Frühling mit sich bringt - genug Energie in sich vereinen konnten, um die Erde aufzubrechen.


Noch ist der Same in der Erde. Doch die Gegebenheiten im Außen, bereiten den Samen bereits auf die Triebkraft des Frühlings vor.

Es gibt sogar eine Frühlingslichtblume, die tatsächlich um diese Jahreszeit erblüht.




Umgelegt auf uns Menschen kann das bedeuten:

Mach dich bereit - mach dich bereit wieder langsam ins Außen zu treten und dich zu zeigen. Mit all dem, was dich ausmacht.

Keine Sorge - sollte der ein oder andere nun nervös werden - es wird ja von einer Pflanze auch nicht gleich die volle Blüte erwartet. ;)


Doch mach dich bereit, miste aus was nicht mehr zu dir passt, mobilisiere deine Kräfte, um in absehbarer Zeit in deine volle Größe zu wachsen. Das heißt auch ganz irdisch: Entrümpeln, Platz für Neues schaffen, abwägen, was wirklich noch zu dir passt, Beziehungen ehrlich bewerten, sich selbst "reinen Wein einschenken", tue deinem Körper etwas Gutes!


Das Lichterfest symbolisiert eine Zeit der Reinigung, des Pläneschmiedens und der Vorbereitung auf die helle Jahreshälfte. Gerne ein Stück weit gemeinsam am nächsten intuitiven Heilkreis (Termine in Kürze) oder auch im Einzelgespräch.


Übrigens ist der Februarvollmond (09.02.) in seiner Strahlkraft unübertroffen. Sein Licht bringt waren Segen. Hier werde ich das nächste Tor für intuitive Tarot-Kartenlegungen über die Ferne öffnen. Hier findest du einige Feedbacks dazu.


In diesem Sinne,

viel Freude beim Erwachen!


Herzensgrüße

Marion

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