Wintersonnenwende, die Rauhnächte & die 13 Wünsche





Ja, wir haben Winterzeit , wo sich die Natur bereits zurückgezogen hat - nicht etwa um nichts zu tun - sondern um alle Säfte im Zentrum, in der Mitte zu sammeln, um mit der nötige Triebkraft neues Leben entstehen zu lassen, sobald die ersten wärmenden Sonnenstrahlen den Frühling ankündigen.


Tun wird es doch der Natur gleich und nutzen die Zeit der kurzen Tage und langen Nächte dazu, etwas für unsere Mitte zu tun.


Die Tore zu den Anderswelten öffnen sich zum Tag der Wintersonnenwende am Mittwochabend, den 21.12. (die längste Nacht des Jahres). Bis dahin nimmt das Licht noch weiter ab und die Dunkelheit hat ihren großen Auftritt. Sie gibt uns die Möglichkeit selbst das kleinste Licht leuchten zu sehen - in uns und in unserem Umfeld.

Unsere Welt wird von magischen, mystischen Kräften durchströmt, dies ist für jedes Lebewesen deutlich spürbar und hält eine ganz Weile an. In diesem einmaligen Zauber liegt die Kraft der Rauhnächte. Du bist herzlich eingeladen in dieser Zeit mit dir selbst in Kontakt zu treten. Es liegt an dir die Tage und Nächte zu nutzen, um dich selbst zu erneuern.

In dieser Zeit sollte man so wenig wie möglich tun und die Füße still halten für den Blick nach Innen. Hier ist es an der Zeit sich auf das kommende Jahr vorzubereiten und sich auf seine Wünsche und Absichten zu fokussieren.


Hierbei gibt es die bereits schon sehr bekannten 13 Wünsche für die Rauhnächte. Eine schöne Beschäftigung für heute, den 4. Advent:


Sorge für ein stimmungsvolles, störfreies (Zeit für dich) Ambiente mit einer guten Tasse Kaffee oder Tee, einer Kerze, vielleicht einem Duft und leiser Musik im Hintergrund.

Setze dich mit ein paar schönen Seiten Papier und einem Stift hin und mache dir Gedanken, welche Energien du für das kommende Jahr zu dir einladen möchtest. Du kannst deine Wünsche bis zur Nr. 13 durch nummerieren und ausformulieren.


So im Schreiben scheinen 13 Wünsche eine ganze Menge, aber du wirst sehen, es wird fließen und du bekommst es auf den Punkt. Wenn deine Wünsche deinen Segen haben, schneide sie einzeln aus, sodass du 13 ca. gleich große Streifen vor dir liegen hast. Falte diese so, dass sie ungefähr gleich groß sind und du dich nicht selbst beschummeln kannst. :)


Such dir ein schönes Gefäß für deine 13 Herzenswünsche. Passend zur dunklen Jahreszeit, schließe das Gefäß mit dem Deckel, einem Buch, einer Engelkarte oder was du gerade zur Hand hast. Schüttel die Wünsche gut durch und gib ihnen einen guten Platz in der warmen Stube.


12 von diesen Wünschen darfst du (jeweils einen Zettel in jeder Rauhnacht) UNGEÖFFNET verbrennen und an die geistige Welt übergeben.

Da es ja RauhNÄCHTE heißt, beginnst du jeweils abends (25.12) mit deinem Ritual. Gerne gestalte dies so, wie es für dich stimmig ist. 


Ich gehe mit meinem fein säuberlich auf einem kleinen Tablett gerichteten Utensilien (Gefäß mit den Wünschen, einem Feuerzeug, einer feuerfesten Schale mit etwas Räucherwerk und einer Taschenlampe) hinter das Haus und suche mir dort ein windstilles Plätzchen, wo ich die nächsten 10 Minuten ungestört bin. Nachdem ich mit Ruhe das Räucherwerk entzündet habe, nehme ich mein zugedecktes Gefäß in die Hand und spreche zur geistigen Welt. Ich bedanke mich für ihr Geleit und für ihren Schutz und bitte um Anwesenheit meiner Engel, Drachen oder ähnliches, der nun meinen Wunsch - wenn er sich im Feuer aufgelöst hat - entgegen nehmen soll.


Einmal wird noch kurz geschüttelt und danach lüftet man das Gefäß mit den Wünschen und greift beherzt mit der linken Hand zu einem Zettel. Verbrenne diesen und schau zu, wie dein 1. Wunsch in die geistige Welt übergeht. Konzentriere dich dabei weniger auf zu erhaschende Textpassagen, sondern auf den aufsteigenden Rauch. Bedanke dich und entsorge die noch warme Asche an einem sicheren Ort. Bei mir kommt die Asche ins Blumenbeet.


Das machst du in jeder Nacht zwischen 25.12 bis 06.01. bis nur mehr ein Wunsch übrig bleibt.


Um den übrig gebliebenen 13. Wunsch darfst du dich selber kümmern und natürlich auch lesen.


Ich wünsche dir eine besinnliche Zeit, in der du dich nach Innen besinnen kannst, deine Kräfte neu bündeln kannst, um wie die Natur im Frühling  deine volle Pracht wieder entstehen lassen kannst.


Die Unterstützung für das kommende Jahr aus der geistigen Welt ist dir nun gewiss.






Herzlichst

Marion